Die erste Mission der „Identitären“ im Mittelmeer steht unter keinem guten Stern. Eigentlich wollten Aktivisten der zuwanderungskritischen Bewegung dieser Tage mit einem aus Spendenmitteln gecharterten Schiff erstmals in See stechen, um in den Gewässern zwischen Sizilien und der nordafrikanischen Küste den illegalen „Flüchtlings“-Transfer zu stören, der dort von sogenannten „Hilfsorganisationen“ betrieben wird. Doch jetzt wurde das Schiff, das sich noch in der Anfahrt auf das Mittelmeer befindet, am Suezkanal aufgehalten.

Der Kapitän habe nicht die erforderlichen Papiere vorlegen können, hieß es. Daniel Fiß von den Identitären erklärte: „Es war eine reine Routinekontrolle.“ Allerdings kursierten Berichte, wonach das Schiff bewaffnete Einheiten an Bord habe. Er gehe davon aus, daß die Fahrt nach Sizilien demnächst fortgesetzt werden kann.

Allerdings zeigen Tracking-Websites, daß sich das Schiff, das unter der Flagge von Dschibuti fährt, nach wie vor im Hafen von Suez befindet.

In Italien wächst unterdessen der politische Widerstand gegen die Mission der Identitären: für Samstag ist am Hafen im sizilianischen Catania eine Kundgebung geplant. Eigentlich soll die 40 Meter lange „C-Star“ dort anlegen. Im Augenblick steht noch nicht fest, ob es dazu wie geplant kommt.

 

Quelle: Zuerst