Das Auswärtige Amt sieht die Beziehungen zu Russland wegen der auf die Krim gelieferten Siemens-Turbinen belastet, berichtet die Bild am Sonntag.

Demnach habe die Bundesregierung Moskau in der Vergangenheit mehrfach auf den drohenden Sanktionsverstoß und das vertragswidrige Verhalten russischer Firmen aufmerksam gemacht.

„An diese Zusagen hat die Bundesregierung die russische Regierung erneut erinnert und darauf hingewiesen, dass ein derartiger massiver Verstoß gegen die Sanktionen die deutsch-russischen Beziehungen erneut belasten werde“, zitiert die Zeitung einen Behördensprecher.

Am 21. Juli teilte Siemens offiziell mit, dass er die Beendigung eines Lizenzabkommens mit russischen Unternehmen initiiert sowie seine Lieferungen von Stromausrüstungen im Rahmen von Verträgen mit staatlich kontrollierten russischen Unternehmen ausgesetzt habe.

Sollte der Konzern demnach auf dem Prinzip beharren, so würden in Russland wohl selbst die Hochgeschwindigkeitszüge zum Stehen kommen, hieß es in einem Artikel des Nachrichtenportals svpressa.ru.

Die Deutschen beharren auf der Version, von einem russischen Kunden betrogen worden zu sein, der die Turbinen statt nach Taman auf die Krim verbracht habe.

 

Quelle: Sputnik

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