Russland kann die Konfiguration seiner Streitkräfte so ändern, wie es das für zweckmäßig hält. Dies sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow im Zusammenhang mit Berichten, dass Moskau seine Kräfte an der ukrainischen Grenze festige.

„Was die Besonderheiten betrifft, so sollte man diese Frage besser an die Kollegen im Verteidigungsministerium richten“, so Peskow am Montag vor Journalisten.

Zuvor teilte das Verteidigungsministerium der Ukraine mit, Russland habe seine Militärpräsenz an der ukrainischen Grenze mit drei motorisierten Schützendivisionen verstärkt. Diese seien dazu gedacht, schnelle Offensivoperationen durchzuführen.

Im Januar dieses Jahres hatte Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu mitgeteilt, das Verteidigungsamt werde die Militärpräsenz im Militärkreis Süd aufgrund der Lage im Südosten der Ukraine und der Bedrohungen seitens internationaler Terrororganisationen weiterhin aufstocken.

Ihm zufolge ist es „notwendig, die Arbeit zur Entwicklung der Gefechtsstärke der Truppen, zur Rekrutierung von Vertragssoldaten, zur Ausrüstung der Truppen mit neuen Waffen und Militärtechnik sowie zur Entwicklung der Militärinfrastruktur fortzusetzen“.

Zuvor teilte ein General der russischen Boden-Streitkräfte mit, die Armee werde vier neue Divisionen erhalten. Dabei soll die Stärkung der Kräfte eine Antwort auf die Erweiterung der Nato sein.

 

Quelle: Sputnik

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