Nach wie vor beschreibt der heutige Bericht des russischen Verteidigungsministeriums die Lage in den Sicherheitszonen in Syrien als stabil. Lediglich fünf Fälle von Waffenstillstandsverletzungen wurden von russischer Seite registriert, die türkischen Beobachter stellten keine fest. In den meisten Fällen handelte es sich um willkürlichen Schusswaffengebrauch von den Terrormilizen Islamischer Staat (ISIS, IS, Daesh) oder der Al-Nusra (Fatah al-Sham).

Das russische Zentrum für Aussöhnung führte drei humanitäre Aktionen in der Stadt Aleppo durch, wo 1130 Menschen insgesamt 3,6 Tonnen Trinkwasser erhalten haben. Zudem haben russische Militärärzte 277 Personen medizinisch versorgt. Insgesamt führte das Zentrum 1524 Aktionen dieser Art in Syrien durch. Die Vereinten Nationen lieferten mit einer russischen Fluggesellschaft 21 Tonnen Hilfgüter via Fallschirm in die umkämpfte Region von Deir ez-Zor. Dem Bericht zufolge wurden keine Waffenstillstandsvereinbarungen mit Vertretern der bewaffneten Opposition in Syrien unterzeichnet. Die Verhandlungen werden in Aleppo, Damaskus, Homs, Hama, Idlib und al-Quneitra weiter fortgesetzt. Insgesamt 228 Gruppen beobachten die Einhaltung des Waffenstillstands.

 

Quelle: Mars von Padua