Bei einer Explosion in der Nähe eines Armee-Stützpunkts im Norden der Sinai-Halbinsel sind sieben Zivilisten getötet worden. Unter ihnen waren zwei Frauen und zwei Kinder. Ein Panzer der Armee überfuhr ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug bei dem Stützpunkt südlich von Al-Arisch, um einen drohenden Anschlag zu verhindern. In dem Fahrzeug befanden sich fünf mutmaßliche mit Gewehren ausgerüstete Extremisten sowie 100 Kilogramm Sprengstoff.

Wenn der Anschlag wie geplant durchgeführt worden wäre, hätten 50 bis 60 Soldaten und Zivilisten ums Leben kommen können, berichtete die ägyptische Zeitung Al-Ahram in ihrer Online-Ausgabe mit Verweis auf einen Militärsprecher. Zu den Tätern gab es zunächst keine Angaben. Der lokale Ableger der Terrormiliz «Islamischer Staat» hatte sich in der Vergangenheit mehrfach zu Anschlägen auf Sicherheitskräfte in der Region bekannt. Der ärmliche Norden der Sinai-Halbinsel ist in Ägypten eine Hochburg der Extremisten.

 

Quelle: RT

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