Das russische Zivilschutzministerium hat laut seinem Pressedienst bereits den 67. Konvoi mit humanitären Hilfsgütern in den ostukrainischen Donbass entsandt. Er soll mehr als 600 Tonnen Hilfsgüter in die Region bringen.

„Vom Don-Rettungszentrum des Zivilschutzministeriums im Gebiet Rostow ist der Lkw-Konvoi mit Hilfsgütern für die Regionen Donezk und Lugansk gestartet“, heißt es in der Mitteilung.

Die Lkw haben demnach mehr als 600 Tonnen Hilfsgüter geladen, vor allem Nahrungsmittel, Medikamente, Baumaterialien sowie Lehrbücher zum neuen Schuljahr.

Unterwegs wird sich der Konvoi wie immer aufteilen: Ein Teil wird den Grenzkontrollpunkt „Donezk“, der andere den Kontrollpunkt „Matwejew Kurgan“ passieren. Dort werden die Lkw vom russischen und ukrainischen Zoll kontrolliert. Erst dann setzen sie ihre Fahrt nach Donezk und Lugansk fort.

Seit August 2014 schickt Russland regelmäßig Hilfskonvois zur Unterstützung der Donbass-Bewohner – bislang insgesamt schon mehr als 69.000 Tonnen Hilfsgüter.

Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 eine Militäroperation gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk gestartet, die nach dem Umsturz im Februar 2014 in Kiew ihre Unabhängigkeit erklärt hatten. Nach jüngsten Angaben der Uno hat der Konflikt bisher mehr als 10.000 Menschenleben gefordert.

 

Quelle: Sputnik

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