Die jetzige gemeinsame Militärübung Russlands und China in der Ostsee, die erste in der Geschichte, ist laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gegen keine Drittländer gerichtet.

Während seines Finnland-Besuchs versicherte Putin am Donnerstag, dass Russland und China keinerlei Militärblöcke ins Leben rufen werden. Die Militärs aus beiden Staaten übten seit Jahren gemeinsam zu Lande und zu Wasser, erläuterte er in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem finnischen Präsidenten Sauli Niinistö.
„Die Zusammenarbeit Russlands und der Volksrepublik China, darunter auch die militärische, ist einer der Ecksteine der Weltsicherheit und —stabilität“, äußerte Putin weiter.

Nach den Zielen der jetzigen Übung gefragt, sagte der Kremlchef: „Wir bilden weder Militärblöcke noch Militärbündnisse. Im gegebenen Fall vervollkommnen unsere Militärs ihr Können und das Zusammenwirken miteinander und liefern damit ein gutes Beispiel für eine Zusammenarbeit.“

Putin betonte ferner, dass Russland die Neutralität einiger Ostseestaaten respektiere und zu jeder Kooperationsform mit diesen bereit sei. Auch bei der anstehenden Seeparade in Sankt Petersburg handle es sich „nicht um ein Säbelrasseln, sondern um die Wiederbelebung der mehr als 100 Jahre alten Tradition.“

„Wir sind bereit, die Partnerländer der Region zu dieser Veranstaltung einzuladen“, so Putin.

 

Quelle: Sputnik