Der innere Dialog über das Kosovo ist für seinen Initiator, den Präsidenten Serbiens, sehr wichtig, denn er meint, dass Serbien nach dem Dialog viel objektiver und verantwortungsvoller sein wird. Die Opposition ist skeptisch, während die Serbische Akademie der Wissenschaften und Künste (SANU) und die Kirche die Idee unterstützen. Einzelne Politiker aus dem Kosovo deuten diesen Aufruf des Präsidenten als einen neuen „Geist des Realismus“ in den Gesprächen über die Kosovo-Frage.

„Egal ob wir eine Vereinbarung treffen oder nicht, wir werden unsere Gedanken klären und in Zukunft objektiver und verantwortungsvoller sein, was das Kosovo angeht“, erklärte Präsident Aleksandar Vucic.

Während die Opposition skeptisch ist, meint der Außenminister und Vorsitzender der SPS Ivica Dacic, dass das Kosovo das Thema «Nummer eins» ist, welches immer aktuell ist und welches gelöst werden muss.

Die Kirche stimmt den Gesprächen ebenfalls zu, appelliert jedoch an den Staat, das Kosovo niemals anzuerkennen.

Der innere Dialog würde unabhängig von den Gesprächen zwischen Belgrad und Pristina in Brüssel ablaufen.

 

 

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