Seit Freitag macht Angela Merkel Urlaub in Sulden im Vindschgau. Dort wandert sie und genießt die Natur und den Frieden der Südtiroler Berge. Die Deutschen daheim können sich derweil an der von ihr, ihnen geschenkten vielfältigen Gewaltkultur erfreuen.
Einer ihrer Allahu-akbar-Gäste tränkte am Freitag einen Hamburger Supermarkt mit dem Blut deutscher Köter. Wie ärgerlich, jetzt muss sie wieder, genau wie im vergangenen Jahr auch, als sich just während ihres Urlaubs einer ihrer importierten syrischen Goldstücke in Ansbach in Luft sprengte, trauern. Im Urlaub! Oder zumindest muss sie das Wandern kurz unterbrechen, um einen Textbaustein in Richtung des von ihr verschuldeten Schlachtfeldes in Deutschland abzusetzen.
Sie macht es schriftlich und erweist dem geschundenen Pack daheim so zumindest die Gnade nicht auch noch ihre aufgesetzte Leidensbittermiene dabei anschauen, oder ihr lauschen zu müssen, wie sie in monoton gelangweilter Intonation ihre Phrasen wiederkäut. So schreibt sie: „Ich trauere um das Opfer der grausamen Attacke in Hamburg. Seinen Angehörigen gilt mein tiefes Mitgefühl. Den Verletzten wünsche ich vollständige Genesung der körperlichen und seelischen Wunden. Die Gewalttat muss und wird aufgeklärt werden. Ich stehe in ständigem Kontakt mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz. Mein Dank gilt der Polizei für ihren Einsatz sowie all jenen, die sich mit Zivilcourage und Mut dem Täter entgegengestellt haben.“
Worte, so unglaubwürdig wie immer gleich. Es ist wie ein Mantra, bei dem nur die Städtenamen und Opferzahlen angepasst werden. Und dann noch Füllsätze wie: „Die Gewalttat muss und wird aufgeklärt werden.“ Man sollte meinen, dass das eine Selbstverständlichkeit ist.
Sie steht „in ständigem Kontakt mit dem Innenminister“. Das hilft bitte genau wem? Das ändert bitte genau was? Die Polizei, der sie heute so dankbar ist, ist dieselbe, die sie für ihren Tanz auf dem Vulkan beim G-20 verheizt hat. Die Beamten in Hamburg fangen mit ihrem Dank ebenso wenig an, wie die Opfer und die Hinterbliebenen, nicht nur dieses von ihr verschuldeten Blutbades, mit ihrer „Trauer“. Und „vollständige Genesung“ wird es nicht geben. Wie kann man „vollständig“ am so grausamen Tod eines geliebten Menschen genesen? Es gibt Wunden, die heilen nicht und Taten, die man nicht verzeihen und noch weniger vergessen kann. Aber zu derartiger Reflexion ist diese emotional teflonbeschichtete, narzisstische, selbstherrliche Frau, die in ihrer Ignoranz und Arroganz nicht minder grausam ist als diese Täter, wohl gar nicht fähig. Auch ist es für sie ja nun erst einmal erledigt, sie hat ihren tausendmal hervorgewürgten Brei in neuer Buchstabenmischung ausgespien und geht wieder wandern.