Beim Emmaboda-Festival im schwedischen Småland gab es nach Angaben der Polizei vier Vergewaltigungen. Außerdem wurden hunderte Drogendelikte gemeldet.

Das Fazit des diesjährigen Emmaboda-Festivals waren vier öffentliche Vergewaltigungen, darunter eine besonders schwere Vergewaltigung. Die Opfer waren Mädchen im Alter von 15 bis 17. Bereits am ersten Tag des Festivals wurde eine Vergewaltigung angezeigt.

Zudem gab es 11 Fälle von sexueller Belästigung.

«Es gibt sechs Verdächtige wegen sexueller Belästigung und einen Verdächtigen wegen Vergewaltigung, sagte Polizeipressesprecherin Ewa-Gun Westford. 

Neben den Sexualverbrechen wurden fast 400 Drogendelikte angezeigt – doppelt so viele wie im letzten Jahr.

Aber nicht nur die Besucher konsumierten Drogen, auch das Personal steht im Verdacht des Drogenmissbrauchs.

Laut Polizei ist es nicht ungewöhnlich, dass Jugendliche ihre ersten Drogenerfahrungen auf Festivals machen.

Die Organisatoren hatten bereits zuvor angekündigt, dass das diesjährige Emmaboda-Festival das letzte sein wird. Auch die Polizei empfiehlt nun wegen der extremen Kriminalität die Einstellung des Festivals.

 

Quelle: Freie Zeiten