Die Heeresaufklärer aus dem südafrikanischen Simbabwe sind bei einem Aufklärer-Wettbewerb im Rahmen der Internationalen Armeespiele in Sibirien auf massive Orientierungsprobleme gestoßen. Trotz der viermonatigen Ausbildung in ihrer Heimat landeten die Afrikaner bei der ersten Etappe lediglich auf dem letzten Platz.

Bei dem Wettbewerb, der unweit von Nowosibirsk ausgetragen wurde, traten Heeresaufklärer aus Armenien, Weißrussland, Kasachstan, China, Russland und Usbekistan gegeneinander an. Auf dem Programm standen Landung, Aufklärungsmarsch, Hinterhalt und Gefangennahme „gegnerischer“ Soldaten.
Gerade der Marsch durch den sibirischen Wald fiel dem Team aus Afrika am schwersten. Die Simbabwer führten ihre Schlappe darauf zurück, dass es in ihrer Heimat keine vergleichbaren Wälder gebe. Laut dem simbabwischen Kommandeur Major Justin Jou hatte sich sein Team zu Hause vier Monate lang auf diesen Wettbewerb vorbereitet und wird die Zuschauer noch „überraschen“.

Die 3. Internationalen Armeespiele haben am Samstag begonnen und werden gleichzeitig in Russland, Aserbaidschan, Weißrussland, Kasachstan und China ausgetragen. Im Vergleich zu den „Army Games“ 2016 hat sich die Teilnehmerzahl auf fast 4000 verdoppelt, neun weitere Teilnehmerstaaten sind hinzugestoßen. Die Debütanten-Liste reicht von Israel über Laos bis Südafrika.
Im Laufe von 14 Tagen treten insgesamt 150 Armee-Mannschaften aus 28 Ländern in 28 militärisch-sportlichen Disziplinen gegeneinander an – von Luftabwehr und Artillerie über ABC-Schutz und Militärpolizei-Rallye bis zum Spürhund- und Feldküchen-Wettbewerb. Die populärste Disziplin bleibt der Panzerbiathlon auf dem Militärgelände Alabino bei Moskau. In diesem Jahr haben die Armeen von 19 Staaten ihre Panzerteams gestellt.

 

Quelle: Sputnik