US-Militärs haben „sehr außergewöhnliche und präzedenzlose“ Aktivitäten eines nordkoreanischen U-Boots fixiert, was von einem erneuten Raketenstart zeugen könnte. Dies berichtet CNN unter Berufung auf eine offizielle Quelle im US-Verteidigungsministerium.

Es kann sich demnach um einen so genannten Kaltstart handeln, bei dem eine Rakete zunächst nur noch mithilfe vom Dampf unter dem Druck abgestoßen und erst in der Luft gezündet wird.

 

Die US-Militärs gehen davon aus, dass die Rakete von der Schiffswerft Sinpo aus gestartet worden sei.

In der Nacht auf Samstag hatte Pjöngjang erneut eine Interkontinentalrakete testen lassen, die US-Experten zufolge nicht nur Alaska und Hawaii, sondern auch Städte an der US-Westküste wie Los Angeles und San Francisco erreichen könnte.
Laut dem russischen Verteidigungsministerium stieg die Rakete 681 Kilometer in die Höhe, flog 732 Kilometer weit und ging dann im Japanischen Meer nieder. Nach Angaben der Behörde in Moskau entsprachen die Flugparameter eher den Eigenschaften einer Mittelstreckenrakete.

 

Quelle: Sputnik