Muhammed al-Maghrabi (41) wurde vor kurzem im Jemen zum Tode verurteilt, weil er ein dreijähriges Mädchen vergewaltigt und ermordet hat. Heute wurde er in der Hauptstadt Sanaa mit einem Maschinengewehr öffentlich hingerichtet.

Es war am 25. Juni, als Muhammed al-Maghrabi ein dreijähriges Mädchen in einer Hütte im Süden von Sanaa vergewaltigte und ermordete.

Die schiitischen Huthi-Rebellen verurteilten ihn daraufhin gemäß Scharia-Recht zum Tode. Heute wurde er in der Hauptstadt des Landes vor tausenden Zuschauern hingerichtet.

Die Behörden hatten im Vorfeld die Sicherheitsmaßnahmen erhöht, weil Racheakte des Familienclans des Opfers befürchtet wurden.

Polizisten brachten den 41-jährigen Muhammed al-Maghrabi gefesselt zum Hinrichtungsplatz, legten ihn auf eine Matte vor der Menschenmenge und peitschten ihn hundert Mal aus. Dann schoss ein Polizist ihm mit einem Maschinengewehr in den Rücken.

Die Hinrichtung wurde in mehreren TV-Kanälen des Landes live übertragen.

«Das ist der erste Tag in meinen Leben. Jetzt bin ich erleichtert», sagte der Vater des Mädchens, Yayha al-Matari, laut der Nachrichtenagentur Reuters.

 

Quelle: Freie Zeiten

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