Zunehmend ziehen Asylbewerber aus Unterkünften in richtige Wohnungen. Da es zu den Wohngewohnheiten der Deutschen teils deutliche Unterschiede gibt, schulen Wohnungsunternehmen ihre Mitarbeiter nun zum „Umgang mit Mietern aus dem Orient“. Neben juristischen Fragen, etwa wann der Vermieter die Wohnung eines abgeschobenen Asylbewerbers wiederbekommt, geht es auch um Schimmel in den Wohnungen und Störungen durch größere Gruppen. Dabei kommt es zu häufig zu Nachzahlungen über Tausende Euro für Betriebskosten, etwa durch die Nutzung der Heizung im ganzen Jahr.

Teilweise können sich die Asylbewerber nicht vorstellen, daß die Böden keinen zentralen Abfluß haben – Wasserschäden in fünfstelliger Höhe sind die Folge. Auch Schimmel ist ihnen oftmals unbekannt. Gruppenbildung von jungen Männern in Grünanlagen und ähnlichem sei ebenfalls die Regel.

 

Quelle: Zuerst

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