Das israelische Verteidigungsministerium hat die Fertigstellung eines neuen 42 Kilometer langen Bauabschnittes des «Sicherheitszauns» entlang der Grenze zum Westjordanland gemeldet. Israel will mit dieser Sperranlage Terroristen außer Landes halten.

Die sieben Meter hohe Betonmauer erstreckt sich zwischen den Siedlungen Tarkumiya und Meitar, die sich in der Nähe der größten palästinensischen Stadt Hebron und dem israelischen Beer Sheva befinden.
«Bis vor kurzem drangen sowohl Illegale als auch Terroristen bei Hebron am leichtesten in Israel ein“, sagte Verteidigungsminister Avigdor Lieberman. Der Bau dieses Abschnittes wurde von den israelischen Behörden im März 2017 als Reaktion auf eine Reihe von Terroranschlägen beschlossen. Nun soll die Betonmauer Israel und das Westjordanland trennen.

Das System von mehreren Sperranlagen gilt in Israel als eines der wirksamsten Mittel zur Terrorbekämpfung und wird „Sicherheitszaun“ genannt. Mit dem ersten Bauabschnitt wurde im Juni 2002 begonnen. Nach der kompletten Fertigstellung soll es sich über mehr als 700 Kilometer erstrecken.

 

Quelle: Sputnik