Soldaten der ukrainischen Streitkräfte haben die Errichtung von Befestigungsanlagen im Dorf Sopino im Gebiet Donezk einstellen müssen, weil die Einheimischen entschlossen dagegen aufgetreten sind.

Den Vorfall in Sopino bezeugten Vertreter der OSZE-Beobachtermission. Ungefähr 40 bis 50 Dorfbewohner, die Hälfte von ihnen Frauen, stritten zuerst mit zehn ukrainischen Militärangehörigen, die einen Unterstand gegraben hatten. Dann nahmen die Einheimischen Schaufeln und schütteten die Befestigungsanlage zu.
Die Arbeiten der Militärs waren auf „die Stärkung des Schutzes der Ortschaft“ gegen die Volksmilizen gerichtet, wie der Pressedienst des Stabes für die sogenannte Antiterroroperation (ATO) auf Facebook mitteilte. Weiter behauptete der Pressedienst, die ukrainischen Truppen würden die Einwohner „nicht nur schützen“, sondern „ihnen auch zuhören“.

 

Quelle: Sputnik