Während der Grenzkontrollen anläßlich des G20-Gipfels in Hamburg hat die Bundespolizei mehrere tausend illegale Einwanderer registriert. Laut einem internen Abschlußbericht der Bundespolizei, der den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vorliegt, stellten die Beamten zwischen dem 12. Juni und dem 10. Juli mehr als 6.100 Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht, 4546 unerlaubte Einreisen und über 800 Drogendelikte fest.

Es wurden 782 Haftbefehle vollstreckt. Wie der Spiegel berichtet, wurde knapp eine Million Personen kontrolliert, lediglich 61 Gipfelgegnern sei die Einreise verweigert worden. Die Masse der erwischten illegalen Eireisenden seien dagegen Einwanderer gewesen, die bereits in einem anderen EU-Land Asyl beantragt hätten.

„Allein schon diese Ergebnisse sprechen für einen Mehrwert der vorübergehenden Wiedereinführung von Grenzkontrollen an den deutschen Binnengrenzen“, heißt es in dem Bericht der Bundespolizei. Sie seien ein „erheblicher Sicherheitsgewinn“.

 

Quelle: Junge Freiheit