Die internationale Gemeinschaft wird den Wiederaufbau Syriens nicht unterstützen, solange Bashar al-Assad weiter an der Macht ist. Das sagte der Sonderbeauftragte des US-Präsidenten für die Internationale Allianz gegen den „Islamischen Staat“, Brett H. McGurk, am Freitag bei einem Briefing.

Zurzeit gehen in Syrien zum einen die Vernichtung der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat», IS) vor sich, als auch die politische Regelung der Situation, die sich auf den Genfer Verhandlungsprozess stützt, sagte er bei einem Briefing.
Die USA sehen Bashar al-Assad nicht als jemanden, der Syrien von Damaskus aus unter seiner Kontrolle werde halten können, nachdem die Lage in Syrien erst einmal geregelt sein wird, Wahlen unter internationaler Beobachtung durchgeführt worden sind und eine syrische Verfassung erarbeitet worden sein wird, so McGurk.

Dies sei darauf zurückzuführen, dass nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds der Wiederaufbau des Landes über zwei Milliarden US-Dollar erfordern werde. Allerdings werde die Internationale Gemeinschaft Syrien nicht helfen, bis es dort keine „glaubwürdige Macht» geben werde, betonte der Sonderbeauftragte.

 

Quelle: Sputnik