Die italienische Staatsanwaltschaft ermittelt die mögliche Teilnahme der internationalen Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ an der „Rettung“ von Flüchtlingen nahe der libyschen Grenze, berichtet Reuters. Dabei habe nichts die Sicherheit der Migranten bedroht.

Die Organisation selbst erläuterte, ihr sei nichts über diese Ermittlung bekannt.

Laut Reuters haben sich die „Ärzte ohne Grenzen“ geweigert, vom italienischen Innenministerium vorgeschlagene Regeln zu unterzeichnen, die das Verhalten bei Operationen zur Rettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer bestimmen.

Diese bestünden aus zwölf Punkten. Sie beinhalten unter anderem das Verbot, sich in libyschen Hoheitsgewässern aufzuhalten, die transparente Finanzierung und das Verbot, die Migranten auf fremde Schiffe zu bringen.

Zuvor hatten die italienischen Behörden einer deutschen Hilfsorganisation vorgeworfen, Flüchtlinge nach Italien eingeschleust zu haben. Es sollen auch Beweise präsentiert worden sein.

Laut der italienischen Justiz soll die deutsche Hilfsorganisation „Jugend rettet“ die illegale Einwanderung gefördert haben. Größtenteils habe sich das Schiff der Hilfsorganisation, die „Iuventa“, nicht mit Rettung aus Seenot, sondern mit dem Einschleusen von Migranten befasst.

 

Quelle: Sputnik

Метки по теме: ;