Der Sicherheitsberater des US-Präsidenten, Herbert McMaster, hat sich gegenüber dem US-Nachrichtensender MSNBC zu Berichten über mögliche Lieferungen US-amerikanischer Waffen an Kiew geäußert.

Die USA leisteten der Ukraine bereits Unterstützung, so McMaster. Es liege im Interesse der USA, die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine zu erhöhen und dabei von den Bedürfnissen des Landes auszugehen, „um weitere Invasionen auf sein Territorium zu verhindern“.

Laut McMaster ist es nicht von Bedeutung, in welcher Form der Ukraine geholfen werde. Aber die US-Administration erwäge verschiedene Varianten einer Unterstützung.

„Die Frage ist, welche Unterstützungsform die Ukraine braucht, dabei aber unseren Interessen und dem gemeinsamen Wunsch entspricht, zu erreichen, dass Russland keine weiteren destabilisierenden Handlungen unternimmt“, so der Berater.

Wie der US-Fernsehsender NBC News am Freitag unter Berufung auf US-Beamte mitgeteilt hatte, empfahl das Pentagon dem Weißen Haus, Panzerabwehrkomplexe Javelin im Gesamtwert von rund 50 Millionen US-Dollar an die Ukraine zu liefern. Die Zeitung „The Wall Street Journal“ hatte zuvor geschrieben, dass das Verteidigungs- und das Außenministerium der USA einen Plan zur Lieferung von Abwehrraketen und anderen Waffen an Kiew erstellt hätten.

Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, betonte in seiner Stellungnahme zu diesen Informationen, dass alle Länder, vor allem diejenigen, die den Anspruch erheben, eine Rolle bei der Konfliktbeilegung zu spielen, Handlungen meiden sollten, die eine neue Spirale von Spannungen provozieren könnten.

Die USA beschuldigen Moskau weiterhin der Einmischung in die Angelegenheiten der Ukraine. Russland weist diese Beschuldigungen als unannehmbar und haltlos zurück.

 

Quelle: Sputnik

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