Die Zahl der offenen Stellen erreicht einen neuen Höchststand, so das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit. Demnach erhöhte sie sich um 35.000 im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres, als 1,064 Millionen Stellen unbesetzt waren.

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt sind im zweiten Quartal des Jahres knapp 1,1 Millionen Jobs unbesetzt gewesen.

Die Zahl der offenen Stellen erreichte damit einen neuen Höchststand, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mitteilte. Demnach erhöhte sie sich um 35.000 im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres, als 1,064 Millionen Stellen unbesetzt waren.

In Westdeutschland gab es im zweiten Quartal 938.000 offene Stellen, im Osten waren es 261.000 Jobs. Personal gesucht wird dabei vor allem im Verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe. „Immer noch gelingt es, die allermeisten Stellen nach einer gewissen Zeit zu besetzen“, erklärte IAB-Arbeitsmarktforscher Alexander Kubis. Das könne jedoch „länger dauern als noch vor einigen Jahren“. Von einem „flächendeckenden Fachkräftemangel“ könne indes nicht gesprochen werden.

Das IAB untersucht vier Mal im Jahr das gesamte Stellenangebot und dabei auch jene Jobs, die den Arbeitsagenturen nicht gemeldet werden. Im zweiten Quartal 2017 wertete das Institut Antworten von rund 7000 Arbeitgebern aus allen Wirtschaftsbereichen aus.

 

Quelle: Epochtimes