Wladimir Putins Angel-Urlaub in Sibirien hat in den westlichen Medien eine regelrechte „Hysterie“ ausgelöst, schreibt das Portal VZ. In den Bildern mit Putin oben ohne wollen westliche Journalisten sofort einen Hintersinn erkannt haben.

Putin hatte bereits vor zehn Jahren während eines Freizeitausflugs mit Fürst Albert II. von Monaco beim Angeln am sibirischen Strom Jenissej mit freiem Oberkörper posiert. Damals wurde er im Westen als „Alphatier“ abgestempelt.
„Denn Putin forderte damit die universelle Gut-Böse-Matrix der westlichen Welt heraus, einer Welt, in der schon allein der Begriff Mutigsein verdächtig klingt“, schreibt VZ. „Den Unterschied zwischen Mann und Frau zu zeigen, gilt dort als intolerant, antiliberal und autoritär.“

Nach der neuen Fotostrecke aus dem sibirischen Tuwa schreiben amerikanische Medien, Putin sei es wichtig, sich vor den anstehenden Präsidentschaftswahlen im Frühjahr mutig aufzuführen.
„Doch Putin zeigt keinen Machismus – er hat das gar nicht nötig. Denn er tickt nicht in dieser dekadenten Kategorie, die eher für eine Gesellschaft typisch ist, wo die natürliche Familie keine Selbständigkeit mehr und die Rollen von Mann und Frau nicht mehr klar definiert sind“, so VZ.

Putin sei in einer Gesellschaft mit den traditionellen Werten aufgewachsen, „in der es kein erfundenes Problem einer Gendervielfalt“ gab. Als er 2007 erstmals der Veröffentlichung seiner Oben-ohne-Fotos zugestimmt habe, habe er an keinerlei Muskelshow gedacht, sondern daran, sich mal einfach ohne Krawatte zu zeigen.

 

Quelle: Sputnik