Drei Menschen sind bei einer Manifestation gegen die Migrationsbehörden Schwedens verletzt worden, die von minderjährigen Flüchtlingen in Stockholm veranstaltet wurde. Dies berichtet die Stockholmer Polizei.

Laut den Ordnungskräften wurden die Demonstranten von Unbekannten angegriffen. Die Polizei habe jedoch die Lage schnell unter Kontrolle gebracht.

Ein Teilnehmer der Sitz-Demo hat dem Sender SVT erzählt, die Migranten seien von 20 bis 30 Menschen mit Rauchbomben attackiert worden. Der Zeitung „Expressen“ zufolge könnte eine Gruppe Rechtsextremer für den Angriff auf die Protestteilnehmer verantwortlich sein.

Der Sitzprotest wird seit Sonntag nahe dem Parlamentsgebäude in Stockholm durchgeführt. Er wird von minderjährigen Flüchtlingen organisiert, die ohne Begleitung von Erwachsenen nach Schweden gekommen waren. Sie fordern unter anderem, dass keine Minderjährigen zurück nach Afghanistan geschickt werden, und zwar aufgrund der gefährlichen Lage in diesem Land. Mehrere Dutzend Jugendliche nehmen an der Demo teil.

Laut den schwedischen Migrationsbehörden haben bislang die meisten minderjährigen Flüchtlinge, die einen Asylantrag gestellt hatten – 2.206 Menschen – eine Aufenthaltserlaubnis erhalten. 447 wurde der weitere Verbleib in Schweden verweigert.

 

Quelle: Sputnik

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