Die deutsche Bundesregierung hat Peking und Moskau aufgerufen, ihren Einfluss geltend zu machen und alles daran zu setzen, Pjöngjang von seiner Politik, die zu einer militärischen Eskalation auf der koreanischen Halbinsel führen könnte, abzubringen.

Berlin habe die jüngsten Äußerungen aus Nordkorea „mit großer Besorgnis zur Kenntnis genommen“, sagte am Mittwoch die offizielle Sprecherin der Bundesregierung, Ulrike Demmer.

„Diese immer neuen nuklearen Bedrohungen und Drohgebärden der nordkoreanischen Führung sind eine ernsthafte Bedrohung des Friedens in der Region und weit darüber hinaus.“

Ziel der Bundesregierung sei die „Vermeidung weitere militärischer Eskalation und die Beilegung der Konflikte im nordpazifischem Raum auf friedlichem Wege“, so Demmer.

Insbesondere China und Russland stünden in der Verantwortung, alles zu tun, um Nordkorea „von diesem eskalatorischen Weg abzubringen“.

Zuvor hatte Trump Pjöngjang eindringlich vor neuen Provokationen gewarnt, auf die ihm zufolge Washington „mit Feuer und Wut“ reagieren wird.

Dagegen soll Nordkorea die Möglichkeit eines Angriffs auf den US-Luftstützpunkt Andersen auf der Pazifikinsel Guam mit Mittelstrecken- und Weitstreckenraketen „Hwasong-12“ erwägen.

 

Quelle: Sputnik

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