Die Stimmung kippt, immer mehr Bürger in Italien haben die Schnauze voll von der unverantwortlichen Migrantenpolitik der Regierung. In der kleinen norditalienischen Stadt Ventimiglia gehen die Anwohner auf die Straße: „Schluss mit den Migranten. Wir können nicht mehr!“

Von Marilla Slominski

Etwas über 24 000 Menschen leben in der Hafenstadt an der Grenze zu Frankreich und sie fühlen sich angesichts der Massen an illegalen Migranten von der Politik im Stich gelassen.

„Wir ertragen es nicht mehr. Die Stadt ist regelrecht überfallen. Wir können in unserer eigenen Stadt nicht mehr frei leben. Es ist nicht mehr unserer Stadt, es ist noch nicht mal mehr eine Stadt. Es ist ein einziges Migrantencenter das sich von der Innenstadt bis ins Tal von Bevera zieht. Es ist nicht länger tragbar und darüber hinaus wird das alles mit Steuergeldern bezahlt: Die Regierung zwingt uns das auf und wir bezahlen. Das kann so nicht weitergehen. Unsere Verfassung spricht von der Herrschaft der Bürger. Wo ist diese Herrschaft, wo ist sie? Der Staat muss uns zuhören und zu allererst der Bürgermeister, aber niemand tut es“, erzählt ein Mann mittleren Alters in die Kamera.

Ein junger Italiener mit Sonnenbrille empört sich: „Wir können nicht mehr leben. Unsere Frauen können nachts nicht mehr allein auf die Straßen, das ist nicht mehr möglich. Sie ( die Migranten) laufen in Gruppen von 4 bis 5 Männern. Die Situation ist vollkommen entartet. Wir können das nicht länger aushalten.“

Ein Mann im roten T-Shirt Klagt: „Ich besitze einen Laden und der Tourismus in Ventimiglia wird immer weniger. Es kommen keine Touristen mehr und wir haben immer weniger Arbeit. Ich weiß, dass diese Demonstration gegen uns verwendet werden kann, weil wir über die Situation sprechen. Aber wir hoffen wirklich, dass es aufhört.“

In Ventimiglia, das inzwischen auch das italienische „Mini-Calais“ genannt wird, kampieren hunderte illegalen Einwanderer aus Afrika in selbstgebauten Zeltstädten unter freiem Himmel und versuchen von dort aus, die nahegelegene Grenze zu Frankreich zu überschreiten. Erst im Juni musste die italienische Polizei Tränengas einsetzen, um 400 afrikanische Einwanderer am illegalen Grenzübertritt zu hindern.

 

Quelle: Jouwatch

 

 

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