Wien. Daß die Zuwanderung für die Aufnahmegesellschaft in aller Regel ein Verlustgeschäft ist, ist nichts Neues. Jetzt gibt es dazu aus Österreich neue Zahlen. Dort befinden sich derzeit offiziell rund 69.600 Asylwerber in der „Grundversorgung“ durch den Staat. Mit 7,6 Prozent sind davon 18.000 zwischen 15 und 18 Jahre alt, also sogenannte „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“. Eine Studie der Medien-Servicestelle Neue Österreicher/innen (MSNÖ) zeigt jetzt, daß allein im ersten Halbjahr 2017 schon wieder 926 unbegleitete minderjährige Afghanen, Nigerianer und Pakistaner nach Österreich kamen.

Am höchsten ist der Anteil der jugendlichen Leistungsempfänger aus dem Ausland in Niederösterreich mit zehn Prozent, gefolgt von der Steierma.rk (9,2 Prozent) und Vorarlberg (8,9 Prozent).

Wie in den Jahren zuvor stammten die meisten Jugendlichen, die ohne ihre Familie nach Österreich flüchteten, aus Afghanistan. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres stellten 346 afghanische Jugendliche einen Asylantrag in Österreich. Danach folgen nigerianische (145) und pakistanische Jugendliche (105).

 

Quelle: Zuerst

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