Nordkorea hat damit gedroht, eine Rakete auf die US-Pazifikinsel Guam zu schießen. Als Reaktion darauf hat Japan seine Raketenabwehr in mehreren Städten aktiviert. Donald Trump spricht derweil von «Feuer und Zorn».

Vor einigen Tagen drohte Nordkorea mit einem Raketenangriff auf die amerikanische Militärbasis auf der Pazifikinsel Guam.

US-Präsident Donald Trump antworteteNordkorea, indem er vor «Feuer und Zorn» warnte, «wie es die Welt noch nie gesehen hat».

«Militärische Lösungen sind jetzt vollständig bereit, geladen und entsichert, falls Nordkorea unklug handelt», schrieb Trump gestern auf Twitter.

Als Reaktion auf die immer angespanntere Lage rüstet nun auch Japan auf.

Laut dem Fernsehsender SVT wurde am Samstag die Raketenabwehr in mehreren japanischen Städten aktiviert.

Es handelt sich um das Raketenabwehrsystem PAC-3 in Shimane, Hiroshima und Kochi – also jenen Städten im Westen des Landes, die Nordkorea möglicherweise mit seinen Raketen erreichen könnte.

Das japanische Militär hat Fahrzeuge mit Trägerraketen aufgestellt, um Angriffe auf Japan oder amerikanisches Territorium abwehren zu können.

«Wir rufen unsere Einwohner auf, sich auf den eventuellen Notfall vorzubereiten», sagte ein japanischer Beamter der Nachrichtenagentur AFP.

 

Quelle: Freie Zeiten

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