Die Kampfausbildung von Piloten der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte ist laut Luftwaffenchef Viktor Bondarew mit Rücksicht auf die Erfahrungen in Syrien verändert worden.

„Wir haben gewisse Veränderungen in den Plänen der Kampfausbildung vorgenommen sowie den Plan der Wehrausbildung von Kursanten geändert“, sagte Bondarew im TV-Sender Rossija 24. „Die Einsatzausbildung in unseren Zentren erfuhr natürlich ebenfalls eine Wandlung – wir üben neue Arten des Erdzielbeschusses.“

Die Operation der russischen Streitkräfte in Syrien habe sowohl positive als auch negative Seiten der Luftwaffentechnik ans Licht gebracht, wobei Russlands Luftwaffe in Syrien „ausgezeichnete Ergebnisse“ erzielt habe. „Unter den Schlägen der russischen Luftstreitkräfte litt kein einziger Zivilist, wir vernichten ausschließlich IS-Banditen“, betonte Bondarew.

In Syrien herrscht seit 2011 Krieg. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen von den USA unterstützte Rebellen, aber auch die islamistischen Terrormilizen Daesh, al-Nusra-Front und andere gegenüber. Die russische Luftwaffe unterstützt seit 2015 auf Bitte der Regierung in Damaskus die syrischen Regierungstruppen im Kampf gegen die Terroristen.

 

Quelle: Sputnik

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