Washington kann das Zündeln nicht lassen. Jetzt erklärte sich US-Präsident Trump, der derzeit bereits in der Krise um Nordkorea viel verbales Öl ins Feuer gießt, noch für einen weiteren Konfliktherd für zuständig. Am Freitag erklärte er überraschend, er ziehe ein militärisches Eingreifen in der Venezuela-Krise in Betracht. Es gebe mehrere Möglichkeiten, darunter „eine militärische Option“, sagte Trump in seinem Golfklub in Bedminster im US-Staat New Jersey.

In Venezuela tobt gegenwärtig ein erbitterter Machtkampf zwischen der Regierung und der Opposition. Mindestens 125 Menschen wurden bei den Unruhen seit Anfang April getötet.

Trump äußerte sich während einer kurzen Fragerunde und sagte wörtlich: „Wir haben viele Optionen für Venezuela, einschließlich einer militärischen, falls nötig.“ Nähere Angaben machte der Präsident nicht. Von militärischen Planspielen oder auch nur konkreteren Überlegungen in Sachen Venezuela war bisher in Washington nichts bekannt.

 

Quelle: Zuerst

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