Tripolis. Libyen bleibt offenbar bei seiner härteren Gangart gegenüber illegalen „Flüchtlingen“, Schleppern und ihren Unterstützern. Jetzt erklärte die libysche Marineführung,  ausländische Schiffe dürften die Küste des Landes nicht mehr ohne spezielle Erlaubnis der Behörden anfahren. Dies gelte für eine „Such- und Rettungszone” für Flüchtlinge rund um die Küste. Wie weit sich diese Zone erstreckt, war zunächst unklar.

Ein Sprecher der libyschen Marine sagte in Tripolis, dies sei „eine klare Botschaft an alle, die die libysche Souveränität mißachten und keinen Respekt für die Küstenwache und Marine haben”. Die neue Vorschrift gelte ausdrücklich auch „für Nichtregierungs-Organisationen, die vorgeblich illegale Einwanderer retten und humanitäre Aktionen durchführen wollen”.

Die NGOs stehen seit geraumer Zeit im Kreuzfeuer der Kritik, weil sie seit langem als eine Art Rufdienst für Illegale fungieren und dabei auch mit Schlepperbanden zusammenarbeiten.

 

Quelle: Zuerst

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