NÜRNBERG. Ein afghanischer Asylbewerber, der sich derzeit wegen Vergewaltigung vor Gericht verantworten muß, ist froh, in Deutschland verurteilt zu werden. In seinem Heimatland wäre es ihm viel schlimmer ergangen, sagte der mutmaßliche Täter am Dienstag vor dem Amtsgericht Nürnberg laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks.

Der 17jährige ist zusammen mit einem gleichaltrigen Landsmann angeklagt, eine 22jährige in einer Neumarkter Unterkunft für minderjährige Asylbewerber erst mit Alkohol und Drogen willenlos gemacht und sie anschließend vergewaltigt zu haben.

Vor dem Amtsgericht Nürnberg legten beide Angeklagten heute ein umfassendes Geständnis ab und entschuldigten sich. Ihnen drohen nach einer Absprache zwischen Staatsanwalt, Verteidigung und Nebenklage bis zu drei Jahre und zehn Monate Jugendhaft.

 

Quelle: Junge Freiheit

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