Der russische UN-Boschafter Wassili Nebensja hat dazu aufgerufen, die Daten über mögliche Lieferungen von Giftstoffen an syrische Extremisten durch Großbritannien und die USA zu prüfen.

Sollten sich die Angaben bestätigten, so wird dies ihm zufolge einen Verstoß gegen das Chemiewaffenübereinkommen bedeuten.

Wie Nebensja ausführte, kann die Überprüfung dieser Daten im Rahmen des gemeinsamen Untersuchungsteams der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) und der Uno erfolgen.

Am Mittwoch trat der UN-Sicherheitsrat zu einer Sitzung zusammen, in deren Rahmen das sogenannte syrische Chemiedossier zur Sprache kam, wobei es aber nicht um mögliche Lieferungen von Giftstoffen durch Großbritannien und die USA nach Syrien ging.
Zuvor hatte der syrische Vize-Außenminister Faisal Mekdad die USA und Großbritannien beschuldigt, Terroristen in Syrien mit giftigen Reizstoffen zu beliefern. Nach seinen Angaben hat die Regierungsarmee in mehreren ehemaligen Terroristenlagern entsprechende Munition entdeckt.

 

Quelle: Sputnik