Eine israelische Firma, geführt von Militärexperten der IDF, wirbt mit einem Ferienerlebnis der anderen Art. Im vergangenen Jahr nahmen bereits 25.000 Besucher an ihren Trainings teil. Teilnehmer rühmen diese besonders plastische Form des Abenteuerurlaubs.

Unter anderem auf Ballons zielen die Touristen, die sich an dem Urlaubsspaß beteiligen, der dem Anti-Terror-Kampf nachempfunden ist und den ehemalige israelische Soldaten im Westjordanland anbieten.

Eitan Cohen, einer der Instrukteure, erklärt zu dem Aktivangebot:

Das Ziel des Trainings ist nicht, ihnen beizubringen, wie man schießt, sondern ihnen Verständnis bezüglich der Terrorbekämpfung beizubringen.

Die nachgespielte Terror-Situation ist der alltäglichen Wirklichkeit nachempfunden. Ein behelfsmäßiger Marktplatz mit Plastikfrüchten und Verkaufsständen dient als Setting. Die Trainer verkleiden sich als vermummte Palästinenser.

Die Firma Caliber 3, die das Ferienspiel anbietet, befindet sich südlich von Jerusalem in der Siedlung Efrat und hat selbst Erfahrung im Training von Sicherheitspersonal und Polizei. Touristen bringen die ehemaligen Soldaten erst seit 2009 bei, wie man mit Waffen umgeht. Außerdem lehrt das Unternehmen den israelischen Kampfsport Krav Maga, den die Armee des Landes kreiert hatte. Im Jahr 2015 nahmen bereits rund 25.000 Touristen an dem Training teil.

Caliber 3 ist auch in den USA unter dem Namen King 33 aktiv. Die Firma wirbt mit unter anderem zwei Regeln:

1. Halte Dich von Leichenhalle, Gefängnis und Krankenhaus fern.

2. Kenne den Status Deiner Waffe, das Ziel und was darüber hinaus geht. Richte Deine Waffe nicht auf etwas, dass Du nicht töten oder zerstören willst und nimm Deinen Finger vom Abzug, bis Du das Ziel im Visier hast.

 

Quelle: RT