Der mutmaßliche Fahrer des Fahrzeugs mit dem am Donnerstag auf der Flaniermeile Las Ramblas in Barcelona bei einem Terroranschlag 14 Menschen getötet und über 100 zum Teil schwer verletzt wurde, soll nach wie vor flüchtig sein.

Wie soeben bekannt wurde, fahnden katalanische Sicherheitskräfte nach einem aus Marokko stammendem Mann Namens Younes Abouyaaqoub. Bei diesem, so die örtlichen Behörden, soll es sich demnach um den mutmaßlichen Todesfahrer handeln.

 

Abouyaaqoub (22) lebte in Ripoll, einer Stadt nördlich von Barcelona. Vor Ort wurden drei Verdächtige verhaftet, eine weitere in Alcanar.

Nach Angaben der spanischen Zeitung El Pais bestünde wachsender Grund zu der Annahme, dass Abouyaaqoub der Hauptverdächtige sei.

Bislang wurde berichtet, dass der siebzehnjährige Moussa Oukabir der Hauptverdächtige gewesen sei. Am Freitagabend erklärte Polizeichef Josep Trapero vor lokalen Journalisten, dass der Theorie wonach Oukabir der Todesfahrer gewesen sei in der Zwischenzeit «weniger Gewicht» habe.

Wie berichtet wurde, soll Oukabir bei einem Polizeieinsatz im Badeort Cambrils, westlich von Barcelona, gemeinsam mit vier weiteren unter Terrorverdacht stehenden Personen erschossen worden sein. Oukabir soll demnach die Ausweisdokumente seines Bruders entwendet haben, um das Fahrzeug zu mieten, dass für den späteren Terroranschlag eingesetzt wurde.

Nach El-Pais-Angaben erlag eine Frau in der katalanischen Stadt Cambrils ihren schweren Verletzungen. Damit erhöhe sich die Zahl der im Zuge des Terroranschlags getöteten Personen auf vierzehn.

 

Quelle: RT

 

 

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