Russlands Generalstabschef Valeri Gerassimow hat dem syrischen Brigadegeneral Suheil al-Hassan eine Auszeichnung des Verteidigungsministers überreicht, teilte der Armee-Pressedienst am Samstag mit. Damit wurde al-Hassan für die Landung syrischer Fallschirmjäger im IS-Hinterland nahe Deir ez-Zor geehrt.

 

Demnach besuchte Gerassimow den russischen Luftwaffenstützpunkt in Hmeimim und dankte im Auftrag von Verteidigungsminister Sergej Schoigu den syrischen Soldaten für ihre Tapferkeit und den Heldenmut, die sie bei dem erfolgreichen Zusammenwirken mit der russischen Luftwaffe im Kampf gegen die IS-Kämpfer an den Tag gelegt hatten.
Dabei überreichte er dem General Suheil al-Hassan ein Dankschreiben des Verteidigungsministers und eine blanke Auszeichnungswaffe.

„Angesichts der erfolgreichen Offensive entlang dem Fluss Euphrat und Ihrer Beteiligung an der Befreiung der strategisch wichtigen Siedlung as-Suchna sowie der Leitung der Luftlandung bei der Rückeroberung der Siedlung al-Kadir werden Sie vom russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu für Ihre Tapferkeit ausgezeichnet», sagte Gerassimow.

In der Nacht zum 12. August war eine syrische Fallschirmeinheit im IS-Hinterland an der Grenze zwischen den Provinzen Homs und Rakka gelandet und hatte mehrere Siedlungen, unter anderem Hurbet Mekman und Al-Kadir, von den Kämpfern der Terrormiliz „Islamischer Staat» (auch IS, Daesh) befreit. Der Einsatz wurde von General Suheil al-Hassan, einem der bekanntesten syrischen Feldherren, geleitet. Es sollen auch russische Militärberater an der Vorbereitung und Führung der Operation beteiligt gewesen sein.