Barcelona. Vom islamistischen Terror in Europa sind nicht nur „Normalbürger” betroffen, sondern auch eine Minderheit, die sich besonders bedroht sieht. Sie sieht sich nach dem Anschlag von Barcelona in ihren schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Der jüdische Oberrabbiner von Barcelona, Meir Bar-Hen, hat Europa deshalb jetzt als für die Juden „verloren” bezeichnet. Er riet seinen seinen Gemeindemitgliedern, Spanien den Rücken zu kehren und sich in Israel niederzulassen.

Wörtlich sagte Meir Bar-Hen in einem Interview für die „Times of Israel”. „Ich sage meiner Gemeinde: ‚Glaubt nicht, daß wir hier für immer bleiben‘, und ich ermuntere sie, Immobilien in Israel zu kaufen.“ Man solle nicht den Fehler der Juden in Algerien und Venezuela machen und besser „früher als zu spät” gehen. Die jüdische Gemeinde solle Spanien verlassen, das nach Einschätzung des Oberrabbiners schon seit Jahren eine „Drehscheibe für den islamistischen Terror in Europa” ist.

Und weiter: „Ich sage meiner Gemeinde: ‚Wir sind zum Untergang bestimmt. Europa ist verloren.´“. Die Politiker in Europa verstünden die Gefahr des Terrors nicht. Jetzt, wo die islamistischen Terroristen erst einmal in Europa seien, sei es schwierig bis unmöglich, sie wieder loszuwerden.

 

Quelle: Zuerst

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