Damaskus. Der syrische Präsident Assad lehnt jede Zusammenarbeit mit dem Westen ab, solange dieser nicht seine „Verbindungen zum Terrorismus” kappe. Das erklärte Assad in einer Rede zur Eröffnung einer Konferenz im Außenministerium in Damaskus. Die Nicht-Zusammenarbeit betreffe Sicherheitsfragen ebenso wie die Eröffnung von Botschaften.

Wörtlich sagte Assad, die Syrer hätten im Bürgerkrieg einen hohen Preis bezahlt: „Aber es ist uns gelungen, das Projekt des Westens zum Scheitern zu bringen.” Der Kampf gehe dennoch weiter, auch wenn es „Anzeichen des Sieges” gebe. Syrien habe vom ersten Moment an den Terror bekämpft und werde ihn in Kooperation mit seinen Freunden weiterhin an jedem Ort zerschlagen.

Syrien habe nach Assads Worten die Versuche des Westens abgewehrt, ihn zu stürzen. Die Armee habe die Aufständischen aber noch nicht besiegt, sagte Assad. „Der Kampf geht weiter.” Mit der Hilfe Rußlands, des Irans und der libanesischen Hisbollah-Miliz sei die Armee in der Lage gewesen, Erfolge auf dem Schlachtfeld zu erreichen und die Last des Krieges zu verringern. Die von Rußland vermittelten regionalen Waffenstillstandsvereinbarungen begrüßte Assad als Mittel zur Beendigung des Blutvergießens. Sie ermöglichten zudem ein Ende des Aufstands sowie die Entwaffnung und Begnadigung von Rebellen. „Wir sind daran interessiert, daß diese Initiative erfolgreich ist”, erklärte er.

 

Quelle: Zuerst

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