Warschau. Polen sieht sich nach den jüngsten islamistischen Terroranschlägen in Europa darin bestätigt, keine muslimischen „Flüchtlnge“ ins Land zu lassen. Das bekräftigte jetzt Pawel Soloch, der Chef des polnischen nationalen Sicherheitsbüros.

Wörtlich erklärte Soloch einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti zufolgte: „Wir überzeugen uns am Beispiel der jüngsten Terroranschläge, daß es da, wo eine große Menge an Muslimen lebt, die sehr schlecht integriert sind – und in Katalonien sind etwa eine halbe Million Muslime – eine natürliche Basis für Terroristen gibt.“

Polen verweigert sich seit zwei Jahren hartnäckig der gemeinsamen „Flüchtlings“- und Umverteilungspolitik der EU, der zufolge jedes EU-Land bestimmte Quoten an „Flüchtlingen“ aufnehmen soll. Laut dieser Regelung ist geplant, innerhalb von zwei Jahren in 23 von 28 Ländern der EU zusätzlich zu den zuvor bereits vereinbarten 40.000 Asylsuchenden weitere 120.000 „Flüchtlinge“, die sich in der  EU aufhalten, umzusiedeln. Polen, aber auch Ungarn und die Tschechische Republik lehnen diese Pläne strikt ab. Die EU-Kommission hatte deshalb Ende Juli ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die drei Länder eigeleitet.

 

Quelle: Zuerst

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