Athen. Im Windschatten des Kampfes um die Mittelmeerroute gewinnen offenbar auch die griechischen Inseln wieder an Bedeutung als „Flüchtlings“-Einfallstor nach Europa. Auf den Inseln in der Ostägäis sind allein am Wochenende rund 630 neue Migranten registriert worden – ein deutlicher Anstieg. Allein am Samstag wurden 308 Neuankünfte gezählt, wie das griechische Migrationsministerium mitteilte. Der Durchschnitt lag in den vergangenen Monaten bei rund 70 Ankünften pro Tag.

Zudem sollen am Montag 250 Menschen die Inseln Samos und Chios erreicht haben, berichteten griechische Medien. Das Ministerium für Migration beziffert die Gesamtzahl der „Flüchtlinge“ auf den griechischen Inseln mit 14.200. Damit wären die vorhandenen Kapazitäten fast doppelt belegt.

Von den Mainstream-Medien ebenfalls kaum erwähnt: auch über das Festland gelangen weiterhin „Flüchtlinge“ nach Griechenland. So wurden am Wochenende an der griechisch-türkischen Grenze 54 Flüchtlinge festgenommen. Fast die Hälfte von ihnen sei minderjährig.

 

Quelle: Zuerst

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