Auf der Internationalen Rüstungsmesse „Army 2017“ bei Moskau hat das russische Verteidigungsministerium seinem Vizeleiter Juri Borissow zufolge 26 Abkommen im Gesamtwert von 170 Milliarden Rubel (umgerechnet ca. 2,4 Milliarden Euro) unterzeichnet.

„Es geht um 23 Verträge und drei zusätzliche Abkommen mit 17 Betrieben des einheimischen Rüstungs-Industrie-Komplexes im Gesamtwert von 170 Milliarden Rubel“, so Borissow am Donnerstag.

Ihm zufolge wird das Ministerium im Rahmen dieser Verträge 600 Einheiten neuer und mehr als 200 modernisierter Technik erhalten.
So würden zwei Raketensysteme vom Typ Iskander-M in die Bewaffnung der russischen Luftwaffe aufgenommen. Sowohl für Waffen als auch Militär- und Spezialtechnik sei eine Reparatur oder Modernisierung vorgesehen. Dabei betonte er, dass fast alle vertraglich bedingten Waffen in Syrien geprüft worden seien.

„Praktisch alle neuen Modelle wurden in Syrien getestet, um zu sehen, wie sich die Waffen und Militärtechnik in der Realität verhalten“, sagte Borissow und präzisierte dabei, dass es sich um mehr als 600 Waffenmuster handeln soll.

Das Moskauer Forum „Army 2017“ findet zum dritten Mal statt und wird immer umfassender. Bereits gut 1.200 große in- und ausländische Organisationen haben ihre Produkte Fachleuten und Interessierten zur Beurteilung vorgestellt. Ihre nationalen Expositionen zeigen auf der Messe Armenien, Weißrussland, Kasachstan, China, Pakistan, Slowenien und Südafrika.

 

Quelle: Sputnik