Die US-Korporationen Lockheed Martin und Raytheon arbeiten an der Entwicklung eines neuartigen Marschflugkörpers, der mit Atomsprengsatz bestückt und von einem Langstreckenbomber getragen werden kann. Dies teilte der Pressedienst der Luftstreitkräfte der USA am Mittwoch mit.

Die ersten Verträge sollen einen Gesamtwert von 900 Millionen US-Dollar haben und für 54 Monate ausgelegt sein.
Eines von beiden Unternehmen werde für die Produktion von 1.000 Marschflugkörpern gewählt. Es hieß auch, dass nicht alle gebauten Raketen mit atomaren Ladungen bestückt sein würden.

Die Ministerin der Luftstreitkräfte der USA, Heather Wilson, sagte in diesem Zusammenhang: „Diese Waffe soll es ermöglichen, die Luftstreitkräfte unserer nuklearen Tirade zu modernisieren.“ Wilson brachte die Überzeugung zum Ausdruck, dass „die Eindämmungsstrategie gegen die Gegner der USA wirksam ist, die das Risikomaß bewerten können“. Mit dieser Waffe würden die Möglichkeiten der Luftstreitkräfte der USA erweitert, so die Ministerin. Sie ist überzeugt, dass diese Modernisierung aus Kostensicht effektiv sein werde.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, ist das Unternehmen Boeing, das bisher Raketen für die US-Streitkräfte entwickelt und gebaut hatte, diesmal nicht in „das Finale des Wettbewerbs“ eingezogen. Laut einem Boeing-Sprecher ist die Korporation von der diesbezüglichen Entscheidung enttäuscht und möchte von den Luftstreitkräften mehr Informationen dazu bekommen.

 

Quelle: Sputnik