Hünfeld. Um gegen die wachsende Bedrohung durch den Terrorismus gewappnet zu sein, ist am Mittwoch eine neue Anti-Terroreinheit im osthessischen Hünfeld in Dienst getreten. 50 Spezialkräfte sind dort nun stationiert. Hünfeld ist einer von fünf Standorten, an denen die 250 Beamten der „Beweis- und Festnahmeeinheit plus“ (BFE+) ihren Dienst verrichten werden. Die anderen Standorte sind Sankt Augustin (Nordrhein-Westfalen), Bayreuth (Bayern), Uelzen (Niedersachsen) und Ahrensfelde-Blumberg (Brandenburg).

Von diesen Standorten aus sollen sie im Terrorfall bundesweit zum Einsatz kommen und dabei die Spezialeinheit GSG 9 unterstützen. Die Spezialkräfte haben für ihren Dienst eine achtwöchige Zusatzausbildung absolviert. Dabei seien sie im Umgang mit ihrer neuen Mitteldistanzwaffe G36C und in taktischen Fragen geschult worden, teilte ein Sprecher mit.

 

Quelle: Zuerst

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