Rom. Auf einem Platz im Herzen der italienischen Hauptstadt haben sich rund hundert Migranten am gestrigen Donnerstag schwere Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Nachdem Beamte zuvor ein von rund 1000 Migranten besetztes Haus geräumt hatten, versuchten diese auf dem Platz ein illegales Camp zu errichten. Die Polizei ging unter anderem mit einem Wasserwerfer gegen die Besetzer vor. Laut der italienischen Tageszeitung „Il Giornale“ hat die hinter den Protesten stehende linke Gruppierung „Bürger-Bewegung Kampf für das Haus“ angekündigt, um jeden Preis in dem besetzten Haus zu bleiben.

Das ehemalige Bürogebäude wurde bereits 2013 besetzt. Gegen die Polizeibeamten warfen die Migranten unter anderem Steine und Glasflaschen. „Menschenrechtsorganisationen“ kritisierten den Polizeieinsatz, so behauptete etwa „Ärzte ohne Grenzen“ die Polizei habe „wahllose Gewalt“ eingesetzt. Die meisten der Randalierer hätten einen Flüchtlingsstatus und müßten „in Würde“ untergebracht werden.

 

Quelle: Zuerst

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