Berlin. Die Bundeswehr hat nicht nur immer wieder Probleme mit der Technik, sondern zunehmend auch mit dem Personal. Die Truppe überaltert, die Personaldecke ist nur dünn und Nachwuchs Mangelware. Als Antwort wurden millionenschwere Werbekampagnen gestartet, die sich dem Anschein nach auszahlen. Alleine 35 Millionen kostete die Werbung im Jahr 2015. 125 Mitarbeiter kümmern sich bei der Bundeswehr inzwischen um die interne und externe Kommunikation.

Mit 21.500 Einstellungen konnte die Bundeswehr dieses Jahr zum jetzigen Zeitpunkt bereits fast so viele Menschen einstellen wie im gesamten Vorjahr. Zudem gab es allein in den ersten sechs Monaten rund 36.000 Bewerber, was ebenfalls ein Plus gegenüber dem Vorjahr darstellt. Dabei stieg auch der Frauenanteil unter den Bewerben seit 2015 von 16 auf 19 Prozent, genauso wie der Anteil der Bewerber mit Fachhochschulreife oder einem höheren Bildungsabschluß, hier stieg der Anteil von 35,6 Prozent auf 42,7. Auch der Anteil der Minderjährigen Rekruten stieg zu einem neuen Höchststand, zum Stichtag 1. November 2016 waren 1.576 Minderjährige bei der Bundeswehr.

 

Quelle: Zuerst