Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Vorwurf zurückgewiesen, dass von der libyschen Küstenwache aufgegriffene Migranten und Flüchtlinge in Lager mit unmenschlichen Bedingungen zurückgebracht würden. Dies teilte die Agentur Reuters am Montag mit.

“Die libysche Küstenwache übergibt sie diese an internationalen Organisationen”, so Merkel.

Ziel sei es, menschliche Bedingungen für diese Menschen in Libyen zu schaffen. Dafür benötigten die internationalen Organisationen rund 150 Millionen Euro in diesem Jahr.

“Wir geben ungefähr 50 Millionen, im Augenblick reicht es noch, wir würden auch mehr geben”, sagte Merkel.

Bisher seien von der libyschen Küstenwache rund 12- 15.000 Menschen innerhalb der libyschen Gewässer aufgegriffen und wieder an Land gebracht worden. Die Kanzlerin hatte diese Politik vor wenigen Tagen mit dem Hohen Flüchtlingskommisaar des UNHCR, Filippo Grandi, und dem Generaldirektor der Internationalen Organisation für Migration (IOM), William Lacy Swing, in Berlin besprochen.

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