Russlands Außenminister Sergej Lawrow rechnet damit, dass die Vereinbarungen über die Bildung der vierten Deeskalationszone in der syrischen Provinz Idlib in unmittelbarer Zukunft rechtlich verankert werden.

„Es wurden bereits drei Deeskalationszonen eingerichtet, derzeit wird die vierte gebildet – in Idlib“, sagte Lawrow im Anschluss an seinen Besuch in Kuwait. „In der allernächsten Zukunft findet ein erneutes Trafen im Astana-Format statt, bei dem — so hoffe ich — diese Vereinbarungen in rechtlichen Dokumenten auch endgültig verankert werden.“

Der russische Außenminister betonte, dass Kuwait die Rolle, die Russland bei der Syrien-Regelung spiele, sehr hoch einschätze.

Im Juli hatte in der kasachischen Hauptstadt Astana die fünfte Runde der Syrien-Gespräche stattgefunden, in deren Rahmen die Parameter der künftigen sogenannten Schutzzonen zur Sprache gekommen waren.

Bei den vier früheren Runden hatten sich die Seiten über die Bildung einer gemeinsamen Beobachtergruppe verständigt, die die Feuereinstellung in Syrien überwachen wird, sowie ein Memorandum über die Einrichtung von vier Sicherheitszonen in Syrien unterzeichnet.

Derweil gibt es in Syrien drei Sicherheitszonen: Nördlich der Stadt Homs, im Raum von Ost-Ghuta und an der Grenze Syriens zu Jordanien.

 

Quelle: Sputnik

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