Einer Isolation Russlands „gibt es nicht und wird es auch nicht geben“. Das meint der russische Sicherheitspolitiker Alexej Puschkow. Er hat damit die Aussagen des US-Sonderbeauftragten in der Ukraine, Kurt Volker, über die Auswirkung der Situation in der Ukraine auf Russland, kommentiert.

Puschkow, Mitglied des Föderationsrates Russlands (Oberhaus des russischen Parlamentes), reagierte auf Aussagen von Volker in einem Interview für die Zeitung „Financial Times“. Darin sagte der US-Politiker, die Situation in der Ukraine könne zu einer wirtschaftlichen und diplomatischen Isolation Russlands führen. Ohne eine Lösung der Ukraine-Krise könnten die Beziehungen zwischen Washington und Moskau Schaden nehmen, warnte der Diplomat gegenüber der Zeitung. Dafür machte er Moskau verantwortlich.
„Der US-Sonderbeauftragte agiert an der Seite Kiews, was nicht verwunderlich ist“, schrieb Puschkow via Twitter am Montag. „Seltsam aber, dass er es immer noch nicht begriffen hat: Eine Isolation Russlands gibt es nicht und wird es auch nicht geben.“

Russland werde nicht „aus dem System diplomatischer und wirtschaftlicher Beziehungen herausgeschmissen“ werden. Dazu seien die USA nicht in der Lage.

 

Quelle: Sputnik