«Soldaten» des IS hätten die Tat in der Stadt Kaspijsk verübt, verkündet das Propagandaorgan der Islamisten. Bei der Messerattacke wurde den Behörden zufolge Polizisten verletzt. Die beiden Angreifer wurden erschossen.

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat eine Messerattacke in der russischen Kaukasus-Republik Dagestan mit einem toten Polizisten für sich reklamiert.

„Soldaten“ des IS hätten die Tat in der Stadt Kaspijsk verübt, erklärte das Propagandaorgan Amaq nach Angabe der US-Organisation SITE, die islamistische Webseiten überwacht. Bei dem Angriff wurde den Behörden zufolge ein weiterer Polizist verletzt. Die beiden Angreifer wurden erschossen.

Der Fernsehsender Rossija 24 hatte berichtet, einer der beiden Täter habe eine schwarze Dschihadistenflagge bei sich getragen. Auf den Messern wurde laut der Nachrichtenagentur Tass der IS-Schriftzug gefunden.

In der mehrheitlich muslimischen Region Dagestan sind bewaffnete islamistische Aufständische mit Verbindungen zur IS-Miliz aktiv. Es gibt regelmäßig Opfer bei Angriffen auf Sicherheitskräfte und andere Behördenvertreter.

Russland ist ins Visier islamistischer Extremisten geraten, seitdem Moskau im September 2015 an der Seite der syrischen Regierungstruppen in den Krieg eingriff. Zuletzt nahm der IS einen Anschlag im Westen Sibiriens für sich in Anspruch. Ein Angreifer stach am 19. August in der Stadt Surgut wahllos auf Passanten ein. Er verletzte sieben Menschen, bevor er von der Polizei erschossen wurde.

Im April waren bei einem Selbstmordanschlag in der St. Petersburger U-Bahn 15 Menschen getötet worden. Zu der Tat bekannte sich eine Gruppe mit mutmaßlichen Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida.

 

Quelle: Epochteimes

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