Nachdem die libanesische und syrische Armee zusammen mit der Hisbollah-Miliz an der gemeinsamen Grenze eine Anti-Terroroperation erfolgreich durchgeführt haben, begann am Montag die Evakuierung der Terrormilizen des Islamischen Staates (ISIS, IS, Daesh) nebst ihren Familienmitgliedern. Über 600 Personen wurden mit Bussen an die irakische Grenze deportiert, wogegen nun der irakische Premierminister protestiert. Er nannte die Vereinbarung mit den IS-Milizen eine „Beleidigung an das irakische Volks“, wie der Sender Al-Jazeera unter Berufung auf den irakischen Premierminister Haider al-Abadi schreibt.

„Das Abkommen sei nicht akzeptabel“, so al-Abadi weiter. Man fürchte wohl, dass sich die Terrormilizen im Irak ein Hinterland sehen, wo sich die irakische Truppen ebenfalls noch in Kämpfen mit der Terrormiliz befinden. Erst im Juli konnten irakische Truppen mit ihren Verbündeten nach einer neunmonatigen Schlacht die Stadt Mossul zurückerobern. Auch in sozialen Medien drücken laut Al-Jazeera die Iraker ihre Empörung über das Abkommen aus.

 

Quelle: Mars von Padua

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