Die Schulbildung der zwischen 2013 und Anfang 2016 nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge ist sehr unterschiedlich, heißt es in der Studie «Geflüchtete Familien» (GeFam).

Die Schulbildung der zwischen 2013 und Anfang 2016 nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge ist sehr unterschiedlich. Von den erwachsenen Flüchtlingen mit gültigen Bildungsangaben haben 40 Prozent eine weiterführende Schule besucht, wie eine am Mittwoch vom Bundesbildungsministerium veröffentlichte Studie ergab. Gut ein Drittel (35 Prozent) hat demnach einen entsprechenden Schulabschluss.

Rund elf Prozent der Geflüchteten verfügt laut der Umfrage lediglich über eine Bildung auf Grundschulniveau. Ebenfalls elf Prozent der Befragten gaben demnach an, in ihrem Heimatland keine Schule besucht zu haben. Unter den Flüchtlingen verfügen allerdings auch 13 Prozent über Abschlüsse im sogenannten tertiären Bereich, also etwa Hochschulabschlüsse oder Meisterprüfungen.

Insgesamt hatten laut Ministerium knapp zwei Drittel (64 Prozent) der Flüchtlinge bei ihrer Ankunft in Deutschland einen Schulabschluss, 20 Prozent einen Hochschul- oder Berufsabschluss.

Die Zahlen beruhen auf ersten Ergebnissen der Studie „Geflüchtete Familien“ (GeFam), an der Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, des Forschungszentrums des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und des Sozio-oekonomischen Panels am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung beteiligt waren. Für die Untersuchung wurden 4816 geflüchtete Erwachsene und ihre 5717 Kinder befragt.

Für die Integration der Flüchtlinge in Deutschland seien solche Untersuchungen von großem Wert, erklärte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU). Sie lieferten Erkenntnisse, die Politik und Verwaltung bräuchten, um ihre Maßnahmen richtig zu steuern.

 

Quelle: Epochtimes

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